Centro Esperanza

Wir sehnen uns danach, im Leben eines anderen Menschen vorzukommen, nicht nur einer unter Millionen zu sein, auswechselbar, unwichtig, unerkannt, sondern berührt zu werden vom Schicksal eines andern und selbst wichtig zu sein für einen anderen Menschen.

Wir wünschen uns ein «Du», ein Gegenüber, um die Freude zu teilen und sie zu verdoppeln, um das Leid zu teilen und es zu halbieren. An diesem «Du» werden wir selbst zu einem «Ich».

Vielleicht wissen wir, ohne es uns bewusst zu machen, dass die Liebe die heimliche Weltordnung ist, nach der sich im Tiefsten alles richtet und dass die Herausforderung unseres Lebens ist, diese Liebe zu leben.

Ulrich Schaffner